GEWÄSSERORDNUNG

 

Die Gewässerordnung ist Bestandteil des Fangblattes und muss zur Ausübung der Fischerei immer mitgeführt werden.


Die Gewässerordnung gibt eine Übersicht über die Vereinsgewässer des Sportfischerverein Wilhelmshaven und regelt die Ausübung des Fischereirechtes.

Die Bestimmungen des Niedersächsischen Fischereigesetzes in der zur Zeit gültigen Fassung sind sorgfältig zu beachten. Jeder Fischereiausübende muß den unterschriebenen Fischereierlaubnisschein und Personalausweis bei sich haben.

Jedes Mitglied ist zur Pflege und Hege unserer Gewässer und Anlagen verpflichtet. Arbeiten, die sich aus dieser Verpflichtung ergeben, werden vom Vorstand organisiert.


Fischereiberechtigung

Fischereiberechtigt ist nur derjenige, der im Besitz des gültigen Fangblattes ist. Die Gewässerordnung wurde zwischen Vorstand und Gewässerausschuss beraten und aufgestellt.


Fischereiaufsicht

Die Fischereiaufsicht ist in jeder Weise zu unterstützen. Die Fischereiaufseher überwachen die Einhaltung dieser Gewässerordnung im Interesse des Vereins und der Mitglieder durch Kontrollen an dem Vereinsgewässer. Den Fischereiaufsehern sind auf Verlangen die erforderlichen Fischereierlaubnispapiere und die Fänge vorzuzeigen. Ihren Anweisungen ist Folge zu leisten.

Es ist die kameradschaftliche Pflicht, auch den Vereinsmitgliedern, die sich als solche ausweisen, den unterschriebenen Fischereierlaubnisschein zur Einsicht vorzuzeigen.


Vereinsgewässer

1. Ems-Jade-Kanal

von km 61,9 (Autobahnbrücke Sanderbusch) westlich bis Schleuse Wiesede, ausgenommen ist das südliche Ufer zwischen Brücke Reepsholt und Schleuse Wiesede. Das Angeln östlich der Autobahnbrücke Sanderbusch erfordert einen besonderen Erlaubnisschein. Das Befahren aller Uferwege mit Kfz ist verboten. Das Angeln im Überlauf der Mariensieler Schleuse ist verboten.

2. Gewässer der Rüstringer Kniphauser Sielacht

(Maade, großes und kleines Fedderwarder-, Upjeversches-, Accumer-, Mariensieler-, Inhauser- und Kirchspiel-Tief)

Rüstersieler Hafen: 10 m Abstand zu den Booten einhalten und den Gehweg freihalten. Das Angeln zwischen den Booten ist untersagt! Beim Spinnangeln, auch mit dem künstlichen Köder, einen Abstand von 10 m einhalten.

3. Teich in Feldhausen

Angelerlaubnis gilt nur für 5 Personen gleichzeitig.

4. Baggersee Accum

Schongebiet beachten, das Befahren der Weiden mit Kfz ist verboten.

5. Banter See

Der Banter See ist im Monat März für jegliche Art der Fischerei gesperrt.

6. Hafen

Kanal östlich von km 67,4 (Schleuse Mariensiel), Kanal-, Großer -, Handels-, Verbindungs-, Zwischen und Nordhafen.

7. Baggersee Connhausen

Das Befahren der Zufahrtsstraße ist verboten, Kfz müssen an der Kreisstraße abgestellt werden.

8. Sander See

Das Angeln im Vogelschutzgebiet und in der Badezone ist verboten (Hinweisschilder beachten!)

Grillen, Zelten und das Mitführen von Hunden ist untersagt.

9. Stadtparkteich

Das Angeln ist nur vom Nordufer gestattet. An Sonn- und Feiertagen ist das Angeln nur bis 12.00 Uhr mittags erlaubt.

10. Teich an der Plauenstraße

11. Teiche in Altengroden

Das Befahren des Altengrodener Weges mit Kfz ist verboten.

12. Burggraben Kniphausen

Angelerlaubnis gilt nur für 8 Personen gleichzeitig. Das Gewässer darf nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und an Sonn- und Feiertagen nur bis 12:00 Uhr mittags beangelt werden. Das Parken außerhalb des Parkplatzes ist verboten.


Schonzeiten

In der Zeit vom 01. Februar bis einschl. 30. April haben Hecht und Zander in allen Gewässern Schonzeit. Das Fischen mit Köderfisch, Fischteilen oder künstlichem Köder (außer Fliegen bis 2 cm Länge) ist während dieser Zeit verboten, ausgenommen hiervon ist das Gewässer Hafen (geschlossener Teil).

Die Meerforelle hat Schonzeit vom 15. Oktober - 15. Februar.


 

Mindestmaße

Aal                                         45 cm                    Zander                  40 cm                    Schleie                  25 cm

Regenbogenforelle            25 cm                    Wels                      80 cm                    Hecht                     50 cm

Karpfen                                35 cm                    Rapfen                  40 cm                    Meerforelle          40 cm

 

 

 

Fanglimit

3 Forellen pro Tag, danach ist das Fischen an diesem Gewässer einzustellen.

 

Fanggeräte

Es sind erlaubt:

4 Handangeln mit je einem Haken in den Gewässern 1. – 8. bzw. 3 Handangeln in den Gewässern 9. – 12. oder 1 Spinnangel, Fliegenrute, Piere, 1 Schleppangel oder Senknetz bis 1 qm, Köderung beliebig, als Köderfische dürfen jedoch nur Rotaugen, Lauben, Rotfedern, Brassen, Güstern, Barsche, Gründlinge sowie Heringe (Spitzen) und Stinte genommen werden. Jugendlichen unter 14 Jahren ist erlaubt: 2 Handangeln mit je einem Haken in den Gewässern 1.-12. oder eine Piere oder Senknetz bis 1 qm. Das Angeln mit Spinnangel oder Fliegenrute ist nur nach vorheriger Qualifikation entsprechend den Verbandsbestimmungen für die Spinnfischerprüfung gestattet.

Ausnahmen: Im Hafen darf beim Heringsfang mit einer Angel ein Heringspaternoster mit 5 Haken benutzt werden.

Das Angeln im Hafen mit 4 Ruten mit je zwei Haken pro Angel.

Keine zum Fangen ausgelegte Angel darf ohne Aufsicht bleiben.

Das Stellen von Reusen ist in sämtlichen Vereinsgewässern verboten. Eine Sondererlaubnis wird nur für das Hafengebiet erteilt. Der Einsatz eines Setzkeschers ist verboten.

Andere gesetzlich erlaubte Fanggeräte und Fangtechniken dürfen zur Ausübung der Fischerei in den Vereinsgewässern nur mit schriftlicher Zustimmung des Vorstandes eingesetzt werden.

 

Behandlung maßiger Fische

Jeder gefangene und maßige Fisch ist waidgerecht zu töten.

 

Fangen untermaßiger Fische oder geschützter Arten

Das Hältern oder die Mitnahme untermaßiger Fische oder geschützter Arten ist verboten. Jeder dieser Fische ist vorsichtig vom Haken zu lösen und in das Wasser zurückzusetzen. Hat der Fisch zu tief geschluckt, ist der Haken im Fisch zu lassen und das Vorfach abzuschneiden. Verletzte dem entsprechende Fische sind zu töten und zerkleinert in das Wasser zu werfen. Geschützte Arten sind beispielsweise Stör, Bitterling, Moderlieschen, Karausche, Kaulbarsch, Schlammpeizger, Steinbeißer und neunstachliger Stichling.

 

Verhalten beim Angeln

Jeder Angler ist verpflichtet, folgende Gegenstände bei Ausübung der Fischerei mit sich zu führen: Kescher (einsatzbereit), Zentimetermaß, Hakenlöser, Messer und Schlagholz (oder ähnliches)

Das Graben an Uferböschungen ist grundsätzlich verboten. An allen Gewässern darf das Begehen des Uferweges nicht behindert werden. Beschädigungen des Uferbewuchses sind zu vermeiden. Der Bau von Angelplätzen (sogenannte Angelstege) ist untersagt. Auf Sauberhaltung der Anlagen ist besonders zu achten. An allen Gewässern sind Grasnutzungen und Feldfrüchte zu schonen. Es ist besonders darauf zu achten, dass in solchen Gebieten keine Haken verloren gehen. Mit den Grundstücksanliegern ein gutes Einvernehmen anzustreben, dies liegt im Interesse aller Mitglieder. Für alle Gewässer ist es verboten, offene Feuerstellen anzulegen und gefärbte Köder zu verwenden.

Der Abstand von Angler zu Angler hat mindestens 15 Meter zu betragen.

Das Zelten ist aus Witterungsgründen erlaubt von Sonnenuntergang bis eine Stunde nach Sonnenaufgang (Schirmzelte sind davon nicht betroffen). Das Zelten ist untersagt an den Gewässern Sander See, Stadtparkteich, Teich Altengroden Süd, Teich an der Plauenstraße.

 

Boote dürfen nur dort zu Wasser gelassen werden, wo Ufer und Pflanzen nicht beschädigt werden, nach Gebrauch müssen Boote aus dem Wasser entfernt werden. Boote ohne Motor sind erlaubt in den Gewässern Accumer See, Banter See, Baggersee Connhausen, Gewässer der Rüstringer Kniphauser Sielacht. Boote mit Motor sind erlaubt in den Gewässern Ems-Jade-Kanal, Hafen (geschlossener Teil) und in der Maade von der Straßenbrücke Rüstersiel bis 300 m vor der Schleuse (Hinweisschilder beachten!). An allem nicht genannten Gewässer sind Boote nicht erlaubt.

 

Das Anfüttern ist verboten in den Gewässern Stadtpark, Teich Altengroden Süd, Banter See und Burggraben Kniphausen.

 

Fangblätter

Jedes Mitglied hat das Fangblatt zu führen und seine Fangergebnisse laufend aufzuzeichnen. Das ausgefüllte Fangblatt ist bei Abholung des nächsten Fangblattes abzugeben. Dies ist auch erforderlich, wenn eine Fehlanzeige erfolgt. Die Fangergebnisse sind für die Besatzmaßnahmen unerläßlich und die Abgabe der Fangliste ist gesetzlich vorgeschrieben. Ohne Abgabe des Fangblattes wird keine Fischereierlaubnis erteilt.

 

Verstöße gegen die Gewässerordnung

Mitglieder des Sportfischervereins Wilhelmshaven können die Mitgliedschaft verlieren oder zeitlich befristet die Fischereierlaubnis entzogen bekommen, wenn sie gegen Vorschriften dieser Gewässerordnung verstoßen.

 

Diese Gewässerordnung tritt 01.04.2013 in Kraft.

                                                                                                                                                            

 

 
 
 

 



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